Tiere

Zu unserem Hof gehören einige Tiere, die in unsere tierpädagoischen Angebote eingebunden werden.

Jonas

Jonas ist der ältere Bruder von Jenny, er ist am 08.01.2002 geboren. Er steht immer geduldig bereit, wenn jemand Trost braucht. Jonas lässt sich von Kindern, aber auch von Erwachsenen, stundenlang „beschmusen“ und hinterher geht es allen besser“. Jonas überrascht uns immer wieder dadurch, dass er so mutig ist. Er marschiert tapfer durch den Regenschleier, wenn man unterwegs mal einem Wasser-Sprenger begegnet.

Beim Freilauf in der Reithalle freut sich Jonas über die beliebten „Spaß-Kämpfchen“ mit seinem Kumpel Igor: beide Esel stellen sich auf die Hinterbeine, sie jagen sich und schubsen sich und bleiben doch beste Freunde.

Murphy

Murphy

Murphy ist 2013 in Gronau geboren und 2018 am Begegnungshof eingezogen. Er liebt alle Arten von Spielereien wie Hütchen tragen, Versteck spielen unter der Plane oder in der Freiarbeit Kunststücke einüben.

Er freut sich aber auch frische Ritte in der Halle oder im Gelände. Ganz ruhig und achtsam ist er, wenn es darum geht, im Voltigieren oder dem pädagogischen Reiten den Reitern Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln.

Was er nicht mag, ist Hektik beim Putzen.

Sein absolutes Lieblingsfressen sind Bananen, am liebsten in Kombination mit einer ausgiebigen Schmuse- und Knuddeleinheit.

Igor

Igor ist am 04.06.2003 geboren. Vielleicht ist er als Kind in einen Zaubertrank gefallen, denn er ist sehr stark! Mit Igor kann man jede Menge Spaß haben, weil er so neugierig ist und auch selbst viel Unfug im Kopf hat: er zieht uns beim Hufe-Auskratzen die Mütze vom Kopf, mach gerne mal den ein oder anderen Reißverschluss auf und wenn man als Mensch zu lange nur herumsteht und quatscht, dann gibt er mit seiner weichen Nase gern mal den Start-Schubser zum Weiterlaufen. Igor fühlt sich scheinbar am wohlsten, wenn viel Trubel am Begegnungshof herrscht, dann möchte er mittendrin stehen.

Nur wenn eine tiermedizinische Behandlung ansteht, dann rutscht ihm das Herz in die Hose bzw. in die Hufe. Doch inzwischen weiß er wohl, dass alle es nur gut mit ihm meinen.

Otra

Otra

Otra heißt unsere 14-jährige Isländer-Dame, die seit September 2016 auf dem Begegnungshof wohnt. „Otra“ mag erstmal ungewöhnlich klingen, doch könnte der isländische Name in seiner Bedeutung kaum passender sein.

Denn eine „Frische, Energische“ ist unsere „Otti“, wie sie inzwischen oft liebevoll genannt wird in der Tat. Frisch, flott und fleißig bereitet sie ihren kleinen und großen Reitern viel Spaß und liebt es auch mal ausgiebig und flott vorwärts zu laufen. Dabei ist sie jedoch stets sanft und sensibel.

Otra ist sehr fein zu reiten und lässt sich auch von den unerfahrenen, sehr jungen oder unsicheren Reitern sprichwörtlich „über Stock und Stein“ lenken (oder in unserem Fall über Stangen und zwischen Hütchen hindurch) – und das schon nach kurzer Zeit! Denn Sicherheit geben ist Otras Paradedisziplin. Denn aus der Ruhe zu bringen, ist Otra durch so ziemlich gar nichts – nahm sie doch schon am Abend ihres Einzugs im September gleich am Abendprogramm unserer Eselübernachtung teil und war auch durch das allerwildeste Schwungtuchschwingen nicht zu beunruhigen.

Jenny

Jenny ist am 16.06.2003 geboren. Sie ist - im Vergleich zu den anderen beiden Mitbewohnern der gemeinsamen Stall-WG – am Anfang immer etwas zurückhaltend.

Wenn Besuch kommt, dann schaut sie lieber erst mal mit Abstand auf die kleinen und großen Menschen. Vielleicht hat sie ein bisschen Angst, dass jemand ihre empfindlichen Ohren anfassen möchte? Trotzdem genießt sie es sehr, wenn sie von vielen Händen gleichzeitig gebürstet und hübsch gemacht wird. Besonders viel Spaß bereiten ihr Spaziergänge, wo es etwas Neues zu entdecken gibt. Sie arbeitet beim Eseltraining sehr aufmerksam mit und versteht schnell, was sie bei den Übungen machen soll.

Nemo

Nemo

Die Pferde (Equus) sind die einzige rezente Gattung der Familie der Equidae. Zur Gattung gehören die wildlebenden Pferde (das Przewalski-Pferd und das heute ausgestorbene Wildpferd, die verschiedenen Eselformen (der Afrikanische und der Asiatische Esel beziehungsweise der Kiang) sowie wenigstens drei Zebra-Arten (das Steppen-, das Berg- und das Grevyzebra). Sie schließt auch die aus den Wildtieren domestizierten Hausformen ein. Die Anzahl der Arten und ihre Abgrenzung zueinander sind bis heute umstritten. Insgesamt werden häufig sieben oder acht Arten unterschieden, von denen die Mehrzahl in ihrem Bestand gefährdet ist.


Rapunzel- die "Mutter der Herde"

Während Regina und Luna auch gerne mal ein paar Meter abseits stehen, ist Rapunzel immer auf Gemeinsamkeit bedacht. Sie ist eher zurückhaltend und möchte beim Grasen und Fressen nicht gestört werden. Hat man aber ihr Herz erobert, lässt sie sich sehr gerne streicheln. Rapunzel liebt den Schatten.

Charakteristischer Laut: Määh

Luna- die "grande dame"

Luna ist eher scheu und zurückhaltend, sie braucht Zeit, um Vertrauen zu fassen. Durch ihre filigrane Figur und ihre Größe, ist sie gut zu unterscheiden. Sie mag es in der Regel nicht beim Grasen gestreichelt zu werden und frißt am liebsten ungestört. Beim Ausruhen und Wiederkäuen liebt sie einen Platz im Halbschatten. Dort freut sie sich auch über Besuch, insbesondere, wenn man sich (auf einen Eimer) zu ihr setzt.

Charakteristischer Laut: Mähh

Regina- die "Sanfte"

Regina ist stets gutmütig, zutraulich und verschmußt. Durch ihr überwiegend schwarz- braunes Fell ist sie gut zu unterscheiden. Sie läßt sich sogar beim Grasen und Fressen gerne streicheln. Zum Ausruhen und Wiederkäuen legt sie sich meistens an den selben Platz in den Schatten.

Charakteristischer Laut: Mö-Mö

Anouk und Jette sind unsere beiden Labradorhündinnen, die regelmäßig mit ihrer Besitzerin Dagmar auf unseren Begegnungshof mitarbeiten. Sie verbringen die Zeit in den Kindergruppen mit den Eseln und Schafen, vor denen sie angemessenen Respekt haben. Wenn sich die Kinder/Besucher mit den Beiden beschäftigen und ihnen einige Leckerlis anbieten, dann führen sie kleine Kunststücke vor oder helfen z. B. beim Aufräumen der Putzutensilien. Wer sie bürsten oder mit ihnen kuscheln möchte, kann sie zu sich auf die Decke einladen und dann zeigen sie, wie verschmust sie sind. Ansonsten spielen sie miteinander oder liegen zusammengekuschelt auf der Decke zum Ausruhen.