Konzept

Die Begegnung mit Tieren eröffnet Kindern verschiedener Altersgruppen motorische, vor allem aber soziale Lernmöglichkeiten.
Den Kindern soll Raum geboten werden, gemeinsam Tiere zu versorgen und zu pflegen, sowie kleine Unternehmungen, wie geführte Eselwanderungen, planen und durchführen zu können.

Besonders Kinder mit Einschränkungen sollen sich als wirkungsvoll handelnde Persönlichkeiten erleben. Es geht außerdem darum, einen Raum zu schaffen, in dem jenseits von sportlichen oder sonstigen Leistungsanforderungen Gemeinschaft erlebt werden kann. Der Begegnungshof soll auch offen sein für alte Menschen sowie schwerstmehrfach behinderte Personen.

Kinder und Erwachsene mit Handicap sowie alte Menschen werden häufig in separat geschaffenen, außerhalb des normalen Alltags befindlichen Parallelwelten therapiert, beschult, versorgt und beschäftigt. Sowohl für die Betroffenen selbst als auch für die Angehörigen entsteht im Laufe der Jahre eine zunehmende Abkoppelung von der "Normalgesellschaft" und ein damit einhergehender Verlust an Kontakten und Erfahrungen. Umgekehrt gilt auch für Kinder und Erwachsene ohne Handicap, dass sie aufgrund dieser Entwicklung häufig wenig bis gar keine Chance haben, behinderte Menschen als Teil der Gesellschaft zu erleben. Die Möglichkeit, auf dem Begegnungshof gemeinsam aktiv werden zu können, soll diesem Prozess entgegenwirken.

Das Konzept
Remus